PaBaMeTo – Trio Junge deutsche Folk-Musiker interpretieren Europa

WIR MÜSSEN ABSAGEN!
HOFFENTLICH NUR VERSCHIEBEN!

10. November 2020, 19:00 Uhr
Maria-Magdalenen-Kirche zu Mustin

Die Brüder Pay Bandik und Melf Torge Nonn spielen alt überlieferte Musik quer aus Europa in neuartigen Arrangements und sie komponieren ihre eigenen Stücke, immer inspiriert durch die reichhaltigen musikalischen Stilistiken unseres Kontinents. Beide studieren Musik und stehen kurz vor dem jeweiligen Abschluss an der Musikhochschule Lübeck und an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Das PaBaMeTo-Trio spielt in Mustin

Vielfältige musikalische Einflüsse und Erfahrungen prägten ihren Stil mit Folk- und Weltmusik aus ganz Europa mit Schwerpunkten in der reichhaltigen Tradition der Balkanländer und Skandinaviens. Beim Open-Air-Folksfest im Juni begeisterten die beiden u.a. mit Klarinette und Kontrabass das Möllner Publikum, im September waren sie mit großem Erfolg in Ratzeburg zu Gast, jetzt kommen sie für zwei Schulkonzerte und ein eigenes Abendkonzert wieder in den Nordkreis. Für diese Gastspiele erweitern sich die beiden zum Trio: ihr guter Freund Florian Ding spielt 5-saitige Violine, Irischen Banjo, oder was immer die gemeinsame musikalische Reise gerade braucht. 

Die Platzzahl in der Maria-Magdalenen-Kirche zu Mustin ist begrenzt. Eine Anmeldung ist Pflicht unter info@folksfest-moelln.de oder 04541-82785. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei aufgrund einer Förderung durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

„Europa zu Gast“ in Ratzeburg

16. Möllner Folksfest lädt zu einem Tour-Konzert in den Ratssaal des Ratzeburger Rathauses

WIR MÜSSEN ABSAGEN!
HOFFENTLICH NUR VERSCHIEBEN!

Duo Budweis & Meyering
02. November 2020, 19:00 Uhr

Das 16. Möllner Folksfest startet trotz erschwerter Coronabedingungen mit der Fortsetzung des Europa-Programms. „Im Juni war es unmöglich, europäische Bands vor Ort zu haben, sodass wir diesen Teil unseres Programms größtenteils aufschieben mussten“, erklärt Programmchef Jörg-Rüdiger Geschke den Wandel von einer Festivalwoche zu einem Jahresprogramm. Dass der Plan, Europas Musik zu Gast in Mölln und der Region zu haben, nicht aufgegeben wurde, liegt an seiner besonderen Bedeutung im Festival. „Wir bringen europäische Musik im Rahmen des Programms „Share my Music“ vor allem an die Schulen der Region. Diese Begegnungen mit unseren Freunden in Europa sind uns sehr wichtig. Sie zeigen auf so einfache und positiv zugängliche Weise, was uns verbindet und wie vielfältig Europa ist“, sagt Jörg-Rüdiger Geschke. So geht das Festival in zahlreiche Grundschulen, wenn auch mit kleinerem Schülerpublikum, um die jeweils geltenden Abstands- und Hygieneregeln beachten zu können.

„Europa zu Gast“ in Ratzeburg – Jan Budweis (li.) und Wolfgang Meyering laden zu einer musikalischen Reise durch musikalische Landschaften Europas. © Wolfgang Behnke

Musiker wie Wolfgang Meyering und Jan Budweis, die in nahezu allen europäischen Musiktraditionen zu Hause sind und in Projekten mit vielen Musikern aus ganz Europa zusammen gespielt haben, nehmen diese Einschränkungen gerne in Kauf. Sie wollen spielen, ihre Zuhörer, ob jung oder älter, mitnehmen, auf eine Reise durch musikalische Landschaften Europas. In ihrer eigenen Spielart traditioneller Themen von den Britischen Inseln über Skandinavien, Norddeutschland, Frankreich und bis auf den Balkan schaffen sie viel Freiraum für Improvisation und Leichtigkeit.

„Europa zu Gast“ in Ratzeburg – Jan Budweis (li.) und Wolfgang Meyering laden zu einer musikalischen Reise durch musikalische Landschaften Europas. © Wolfgang Behnke

Erklingen werden die Konzerte in den kommenden Wochen an ausgewählten Grundschulen, aber auch in einem Abendkonzert, das dem Gedanken „Folksfest ON TOUR“ am 2. November 2020 um 19:00 Uhr im Ratzeburger Ratssaal (Unter den Linden 1) Station machen wird. Virtuos auf diatonischem Akkordeon und Mandoline werden Jan Budweis und Wolfgang Meyering Klanglandschaften von betörender Schönheit weben, voller Farben und Kontraste, immer mit ausgelassener Spielfreude und viel Humor präsentiert. „Ein unterhaltsamer Abend voller faszinierender Klänge und kurzweiliger Geschichten ist zu erwarten, allerdings coronabedingt vor einem sehr begrenzten Publikum„, erläutert Mark Sauer, Vorsitzender des Vereins Miteinander leben e.V.. Eine Anmeldung ist Pflicht unter info@folksfest-moelln.de oder 04541-82785. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei aufgrund einer Förderung durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Im Rahmen einer Hutkasse wird um einen Beitrag zur Förderung von Live-Konzerten gebeten, da Musikerinnen und Musiker auf sehr unsichere Wintermonate blicken.

„Wir sind nicht still“ LEIDER VERSCHOBEN!

Die Kundgebung „Wir sind nicht still!“ muss coronabedingt verschoben werden! Das Möllner Folksfest bleibt dabei!

„Wir sind nicht still!“ lautet der passende Titel einer Demonstration und Kundgebung, die am Reformationstag, 31.10.2020, in Lauenburg, zum dritten Male nach Berkenthin und Ratzeburg in den vergangenen Jahren, für mutiges Eintreten gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit werben wollte … und nun coronabedingt verschoben werden muss. Das Möllner Folksfest bleibt aber auch dann dabei, denn …

„Wir sind nicht still!“ … ist auch das Motto des Möllner Folksfestes! Seit 1992 wirbt es mit Weltmusik und politischen Beiträgen unermüdlich für dieses Anliegen und möchte es auch in diesem Festivaljahr trotz aller Coronabeschränkungen tun. So ist kurzerhand das Angebot an die Freunde in Lauenburg erfolgt, das gemeinsame Motto mit musikalischen Folksfest-Leben zu füllen, mit Bands, die im Juni und August noch nicht auftreten konnten.

Die „Tinnitussis“ spielen zur Demonstration
„Wir sind nicht still!“ in Lauenburg am Reformationstag

Da boten sich vor allem die „Tinnitussis“ aus Hamburg an, eine lautstarke, fetzige Blasmusikkombo, bestehend und passend zu Corona aus musizierenden Ärzten des Hamburger Uniklinikums. Die können gar nicht still und sollen daher auch den geplanten Demonstrationszug durch Lauenburg anführen, der nach Corona, aber definitiv „5 vor 12“ vom Fürstengarten starten will.

Heinz Ratz wird mit seinem „Liedermacher-Überlebens-Mobil“ in Lauenburg Station machen

Dazu gesellen soll sich auch wieder der politische Liedermacher Heinz Ratz in seinem „Lümmel“, dem „Liedermacher-Überlebens-Mobil“. Er freut sich sehr, auf seiner Norddeutschland-Tour in Lauenburg zu solch einem Ereignis Station machen und das Anliegen der Kundgebung mit seinen politischen Texten unterstützen zu können. Dabei ist es ihm ebenso ein Anliegen, auf die aktuell prekäre Situation vieler Musiker*innen im Land hinzuweisen und Spenden für eine fahrbare Bühne zu sammeln.

https://www.startnext.com/kultur-luemmel

Aus Sicht der Organisatoren des Möllner Folksfest ein völlig stimmiges Programm. „Das Möllner Folksfest mit seiner durchweg politischen Ausrichtung passt einfach zu dieser Kundgebung, in Aussage, in Format und in Verbindung zu all den engagierten Menschen, die dort zusammenkommen wollen“, sagt Jörg-Rüdiger Geschke, Programmchef des Möllner Folksfestes.

Und genauso soll das Programm auch weiterhin laufen, wenn es in Lauenburg jenseits der Pandemie erneut heißen wird: „Wir sind nicht still!“.