Die Bands

PaBaMeTo – Trio

Die Brüder Pay Bandik und Melf Torge Nonn spielen alt überlieferte Musik quer aus Europa in neuartigen Arrangements und sie komponieren ihre eigenen Stücke, immer inspiriert durch die reichhaltigen musikalischen Stilistiken unseres Kontinents. Beide studieren Musik und stehen kurz vor dem jeweiligen Abschluss an der Musikhochschule Lübeck und an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Das PaBaMeTo-Trio
Pay Bandik und Melf Torge Nonn und Florian Ding

Vielfältige musikalische Einflüsse und Erfahrungen prägten ihren Stil mit Folk- und Weltmusik aus ganz Europa mit Schwerpunkten in der reichhaltigen Tradition der Balkanländer und Skandinaviens. Beim Open-Air-Folksfest im Juni begeisterten die beiden u.a. mit Klarinette und Kontrabass das Möllner Publikum, im September waren sie mit großem Erfolg in Ratzeburg zu Gast, jetzt kommen sie für zwei Schulkonzerte und ein eigenes Abendkonzert wieder in den Nordkreis. Für diese Gastspiele erweitern sich die beiden zum Trio: ihr guter Freund Florian Ding spielt 5-saitige Violine, Irischen Banjo, oder was immer die gemeinsame musikalische Reise gerade braucht. 

Duo Budweis & Meyering

Ein Konzert mit dem Duo Budweis & Meyering ist eine Reise durch musikalische Landschaften Europas. In ihrer eigenen Spielart traditioneller Themen von den Britischen Inseln über Skandinavien, Norddeutschland, Frankreich und bis auf den Balkan schaffen sie viel Freiraum für Improvisation und Leichtigkeit. Virtuos auf diatonischem Akkordeon und Mandoline weben die beiden Musiker Klanglandschaften von betörender Schönheit, voller Farben und Kontraste, immer mit ausgelassener Spielfreude und viel Humor präsentiert. Ein unterhaltsamer Abend voller faszinierender Klänge und kurzweiliger Geschichten.

„Europa zu Gast“ in Ratzeburg – Jan Budweis (li.) und Wolfgang Meyering laden zu einer musikalischen Reise durch musikalische Landschaften Europas.
© Wolfgang Behnke

Wolfgang Meyering – mandoline, mandola
Jan Budweis – melodeon

DIE TINNITUSSIS

Fröh­li­ches Oh­ren­sau­sen: Die Tinnitussis sind eine Hamburger Fanfare irgendwo zwischen Balkan-Brass und Party-Pop. Inspiriert sind sie von französischen Studentenbands wie La Grasse Bande (Bordeaux), La Cacophonie (Lyon) oder Los Teoporos (Bordeaux).

Gegründet haben sie sich zunächst mit Medizinstudenten am Hamburger UKE, aber inzwischen gibt es auch einige externe Mitglieder.

Die Tinnitussis … fröhliches Ohrensausen aus Hamburg

Sie haben zwar kein offizielles Motto, aber mindestens eines von diesen trifft es ganz gut: Plus c‘est gros plus c‘est bon! The more the merrier! Viel Sound, viel Ehr‘!

Heinz Ratz …
… und das Liedermacher-Überlebens-Mobil

Liedermacher … immer politisch

» Wenn Du ein Schwert brauchst, nimm mein Lied. Es bleibt Dir treu, was auch geschieht.
Und wenn Du weg willst, nimm mein Wort.
Es leiht Dir Flügel. Es trägt Dich fort. «

Heinz Ratz

„Heinz Ratz, Sänger und Bassist von Strom & Wasser, ist bekannt dafür, dass er nicht nur redet, sondern auch tut.“ Da sich die Situation für Künstler und Kulturschaffende in absehbarer Zeit nicht aus dem katastrophalen Stillstand heraus bewegen wird, habe ich beschlossen eine flexible Alternative zu schaffen, die Veranstaltungen zumindest im kleinen Rahmen ermöglicht. Nämlich durch den Kauf eines Mercedes-Pritschen-Oldtimers, den ich zu einer mobilen Bühne umbaue mit fest installierter Ton- und Lichttechnik und externer Stromversorgung – eine kleine bewegliche Klangoase in einer Wüste kulturellen Verstummens.

Das Liedermacher-Überlebens-Mobil „Lümmel“

In Zeiten des allgemeinen kulturellen Stillstands und der Unmöglichkeit indoor aufzutreten und Kultur anzubieten möchte ich im Rahmen dessen, was ich vermag, der Kultur ein Überlebensinselchen schaffen und zumindest ansteckungssichere Kleinveranstaltungen anbieten können. Diese kleine mobile Bühne ist überall einsetzbar: in privaten Gärten, auf öffentlichen Plätzen, vor Altenheimen und Schulen, auf Parkplätzen undundund… und sie soll nicht nur uns, sondern allen Bands, Liedermachern, Poeten, Schauspielern, Kabarettisten eine Möglichkeit bieten, aus der Stille zu treten.

Zunächst möchte Ratz aber auf die katastrophale Situation der Musiker*innen und Veranstalter*innen aufmerksam machen und so sollen die ersten Konzerte vor Veranstaltungsorten stattfinden, gemeinsam mit Künstlern, Bands und Musiker*innen aus den jeweiligen Städten!

https://www.startnext.com/kultur-luemmel

STOPPOK

Was in den frühen 80ern mit Straßenmusik begann, führte im Verlauf seiner Karriere zu über 20 Alben, zwei DVDs, Film- und Theatermusik, die ihn im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt machten und immer wieder ausgezeichnet wurden (u.a. mehrfacher Preisträger des Jahrespreises der Liederbestenliste, SWR-Liederpreis, Preise der deutschen Schallplattenkritik, „Ehrenantenne“ des Belgischen Rundfunk, Deutscher Musikautorenpreis der GEMA 2013, Deutscher Kleinkunstpreis 2015, Deutscher Weltmusikpreis RUTH 2016, Tana-Schanzara-Preis 2020).

STOPPOK
STOPPOK

STOPPOK macht Alltagsprache zu Poesie, die Bilder von berührender Direktheit schafft. In den Songs und in den Konzerten geht es dem ganz und gar nicht stillen Beobachter um Haltung und Werte. Etwas, was unserer gleichgeschalteten, multimedialen Gesellschaft auf der Suche nach dem schnellen Erfolg großflächig abhanden gekommen ist. Ebenso wichtig wie die Texte ist ihm seit jeher die perfekte rhythmische Verbindung der Sprache mit der Musik. – Und das gilt auch für seine Solo-Konzerte, man darf sich überraschen lassen.

Dota (Kehr) / Jan Rohrbach

Dota Kehr, die „Kleingeldprinzesin“ gehört zu den angesagten Protagonistinnen der deutschsprachigen Singer/Songwriter-Szene und hat im April ihr neues Album mit vertonter Lyrik von Mascha Kaleko herausgebracht. Ihre Musik spannt einen Bogen von fantastisch-verträumten Liebesliedern über unheimliche Zukunftsvisionen und ironisch-gewitzte Großstadt-Songs bis zu einem sommerleichten Splatter-Hit.

Dota Kehr spielt in Duo-Besetzung
Foto: Annika Weinthal

Mit ihrer Band in den großen Clubs und auf den großen Sommerfestivals zuhause, spielt sie beim Corona-Folksfest-Radio-Konzert in Duo-Besetzung und wird ihre politischen Lieder vormittags auch in einem Schulkonzert vorstellen.

https://kleingeldprinzessin.de

Gankino Circus

Gankino Circus hat im letzten Jahr in Rudolstadt den Deutschen Preis für Folk und Weltmusik gewonnen.Sie kommen aus dem fränkischen Dietenhofen, bezeichnen sich selbst als „die letzten ihrer Art“ und verbreiten landauf, landab Irrsinn und Idyll: vier virtuose Musiker, begnadete Geschichtenerzähler und kauzige Charakterköpfe, ein hinreißend verqueres Bühnengeschehen, handgemachte Musik und eine große Portion provinzieller Wahnsinn – wo, bitte schön, gibt’s das heute noch?

https://www.gankinocircus.de

Starling Girl

Weil ein echtes Festivalkonzert auch einen Support braucht, haben wir aus Hamburg, ebenfalls in Duo-Besetzung, die Band Staring Girl eingeladen. Die gelten als Geheimtipp der Szene. Über sie ist zu lesen, dass man einerseits nicht versteht, warum sie es bislang nicht auf die ganz großen Bühnen geschafft haben, und man dies andererseits gar nicht möchte. Man möchte dieses Kleinod an Außergewöhnlichkeit ganz für sich alleine haben. Da werden große Emotionen thematisiert, ohne sie anzusprechen.

Starling Girl spielt in einer Duo-Besetzung
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PaBaMeTo

Und dann sind da noch diese Zwillingsbrüder aus Norddeutschland, die sich PaBaMeTo nennen und auf Blas- und Saiteninstrumenten alt überlieferte Musik quer aus Europa und Eigenkomponiertes spielen, inspiriert von den reichhaltigen Stilistiken unseres großen Kontinents und von ihrer „fantastischen Zeit“, den ersten gemeinsamen Monate in diesem kleinen Ei, als sie vor 25 zum ersten Mal gemeinsam kreativen Unsinn machten…

PaBaMeTo

https://www.pabameto.com